Gehzeiten: 3:20 Stunden Weglänge: 11km Höhenmeter: 750m


Die Haltestelle Boding ist
Ausgangspunkt der heutigen Etappe. Ich freue mich besonders auf dieses
Teilstück, weil sie einige Kindheitserinnerungen in mir weckt

In Boding geht's dann von
der Straße rechts weg und nach der Pension Lichtensteg gleich wieder rechts
bergauf

Seit Frankenfels existieren
auch die Bahnwanderwegweiser wieder ghäufiger

Bis zu diesem Hof war der
Untergrund Asphalt, jetzt ist er Gott sei Dank natürlich erdig/schottrig

Eine Wohltat auf diesem
sanft steigenden Weg zu gehen im Vergleich zum Straßenasphalt

BAld geht es wieder bergab und
ich erkenne oben mein nächstes Zwischenziel: Das Hotel Winterbach und rechts
daneben liegt der Bahnhof

DAvor komme ich aber noch
runter nach Laufenbachmühle - dem größten Bahnhof auf der Mariazellerbahn.
Hier wurden früher die DAmpfloks bekohlt, damit sie die Steigung hinauf nach
Winterbach schaffen

HIer beginnt der schönste
Teil der Mariazellerbahn und auch der Bahnwanderweg wird viel spannender

Vor einigen Jahren wurde
der Bahnhof Laubenbachmühle vollkommen erneuert. Architektonisch interessant,
aber für mich passt der Bau nicht in die Landschaft

In ein paar 180° Kehren
windet sich die Mariazellerbahn knapp 200 Höhemeter hinauf nach Winterbach -
hier ein Rückblick auf Laubenbachmühle

Knapp vor dem Bahnhof
Winterbach wird die Bahntrasse überquert

Der idyllisch gelegene
Bahnhof Winterbach. Hier kommen Kindheitserinnerungen hoch. Denn in den 60iger
Jahren bin ich hier mit meiner Mutter oft gesessesn, wenn wir den Zug nach
Puchdenstuben genommen haben

Jetzt wird hier gejausnet
und gerastet. Die Erinnerung an damals wie meine Mutter und ich mit dem Bus von
Scheibbs hier herauf gefahren sind und dann auf den Zug gewartet haben ist sehr
gegenwärtig.
Ich hab mich immer sehr gefreut nach Puchenstuben zu Onkel und
Tante zu fahren

Ich gehe wieder hinunter
und sehe gerade wie die Himmelstreppe den Bahnhof passiert. Ich hätte diesen
Anstieg herauf nicht machen müssen, aber hier gefällts mir sehr gut -wie
früher...

Bei dieser Straßenkehre
geht es nun rechts nach unten auf die sichtbare Schotterstraße in Richtung
Laubenbachmühle

Bis weiter unten der
Wegweiser nach Puchenstuben die Richtung vorgibt.

Nun geht es wieder hinauf
- leider auf Asphalt und die Bahntrasse wird wieder gequert.

Nach einem steileren
Schlussanstieg auf einem angenehmen Waldweg bin ich dann an der Haltestelle
Puchenstuben und an meinem Tagesziel

Da der nächste Zug erst in
1,5 Stunden fahren würde gehe ich hinauf in den kleinen Ort und fahre mit dem
Postbus nach Scheibbs, der in 10 Minuten anrauschte
Fazit: Die eindeutig schönste Etappe bis jetzt - sie ist aber auch ein Kernstück der Mariazellerbahn die Windungen von Laubenbachmühle nach Winterbach