Hoher und Niederer Burgstall am 2.8.2026

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Gehzeiten: 3:20 Stunden, Weglänge: 7,2km, Höhenmeter: 650m

Diesmal zog es mich ins Stubaital, nach Fulpmes. Der Niedere und der Hohe Burgstall standen schon seit längerr Zeit auf meiner Wunschliste. Auf youtube hab ich ein paar Videos gefunden, die den Anstieg zeigen. Der direkte Anstieg ist spektakulär (für einen Normal-Bergwanderer wie mich) aber trotzdem erschien er mir machbar. Im Abstieg wählte ich die "sanftere" Variante - zwar auch seilgesichert, aber weniger schwierig. Das Panorama ist natürlich großartig, wenngleich der Gletscherschwund in den Stubaiern erschreckend groß ist.


Ich lasse mich von der Schlick 2000 Seilbahn auf das Kreuzjoch in über 2100m Seehöhe bringen und genieße diesen Blick in die Kalkkögel


Der Weg führt zunächst fast eben den Hang entlang , wie man ihn auf der linken Bildseite  erkennen kann...


... zum Sennjoch. Hier ist der Hohe Burgstall rot gepunktet

 


Vorbei an der Sennjochhütte mit herrlichem Blick in die Kalkkögel

 


Danach beginnt die erste Steilstufe, aber alles sehr gut zu gehen


Dann wird der Weg schmäler (untere rechte Bildhälfte) und er führt um den Niederen Burgstall (rechte Bildhälfte) herum


Nach einer weiteren Steilstufe stehe ich am Sattel zwischen Niederen Burgstall (im Bild) und dem Hohen Burgstall


Die 5 Minuten zum Gipfelkreuz nehme ich gerne mit und bestaune das gut designte Gipfelkreuz (2436m)


Blick hinunter zur Bergstation Kreuzjoch (ganz klein hinten) und zur Sennjochhütte (Bildmitte)


Kurze Rast ist angesagt und da sehe ich auch den Anstiegsweg zum Hohen Burgstall


Blick in den Stubaier Hauptkamm - ganz hinten wird das Zuckerhüttl sein, aber der Gletscherschwund ist erschreckend!


Hier bin ich an der Stelle, wo ich mich entscheiden kann den Hohen Burgstall rechts hinauf im Geröllfeld oder links herum den Hang entlang zu gehen. Der rechte Weg (direkter Anstieg) ist spektaklärer und schwieriger, doch auch dieser ist rotgepunktet??!!

Nach einem steilen Geröllanstieg steht man an dieser Stelle (linkes Bild). Der Einstieg über den Fels ist mit Steighilfen gut gesichert und es gibt auch genügend Griffe und Tritte. Das rechte Bild zeigt die gesamte Passage von oben


Nach dem Einstieg geht's dann solider weiter, nur diese Stelle (bei der Markierung) war wieder etwas heikler (für mich), da wich ich zuerst nach links aus und kam dann etwa 5 Meter weiter oben wieder zur Seilsicherung zurück


Nach etwa 40 Höhenmeter ist es dann vorbei und ich stehe an der Einsattelung zum entspannteren Gipfelanstieg


Geschafft! Am Gipfel es Hohen Burgstall (2611m) - einer der seven summits im Stubai


Hier der Blick in die westlichen Stubaier zu Schrankogel und Ruderhofspitze mit ihren ausgeaperten Gletschern


Herrlich der Blick in den Kamm der Kalkkögel


In der linken Bildhäfte der dunkle Habicht mit einer leichten Wolkenhaube am Gipfel


Die Gipfelrast dauert nicht allzu lange angesichts der Bergwanderer und des geringen Platzes und so geht es am "leichteren Normalweg" hinunter




Es gibt aber auch hier Seilversicherungen, aber die sind alle ziemlich harmlos


Jetzt sind alle Schwierigkeiten passe´ und ich bummle wieder zurück zum Burgstalljoch


Da war ich vor etwa einer Stunde am Niederen Burgstall rechts davon die markante Serles


Vom Burgstalljoch wieder steiler Abstieg...


... mit wunderbaren Motiven im ebenen Teilstück


Und bald darauf ist die Bergstation der Kreujochbahn wieder in Sicht

Fazit: Das war sicher die spektakulärste Tour in diesem Jahr. Sie hat alles geboten, auch wenn sie nicht allzu lange war - einfach traumhaft schön!