Gehzeiten: 3:20 Stunden, Weglänge: 7,2km, Höhenmeter: 650m
Diesmal zog es mich ins Stubaital, nach Fulpmes. Der Niedere und der Hohe Burgstall standen schon seit längerr Zeit auf meiner Wunschliste. Auf youtube hab ich ein paar Videos gefunden, die den Anstieg zeigen. Der direkte Anstieg ist spektakulär (für einen Normal-Bergwanderer wie mich) aber trotzdem erschien er mir machbar. Im Abstieg wählte ich die "sanftere" Variante - zwar auch seilgesichert, aber weniger schwierig. Das Panorama ist natürlich großartig, wenngleich der Gletscherschwund in den Stubaiern erschreckend groß ist.


Ich lasse mich von der
Schlick 2000 Seilbahn auf das Kreuzjoch in über 2100m Seehöhe bringen und
genieße diesen Blick in die Kalkkögel

Der Weg führt zunächst fast
eben den Hang entlang , wie man ihn auf der linken Bildseite erkennen
kann...

... zum Sennjoch. Hier ist
der Hohe Burgstall rot gepunktet

Vorbei an der
Sennjochhütte mit herrlichem Blick in die Kalkkögel

Danach beginnt die erste
Steilstufe, aber alles sehr gut zu gehen

Dann wird der Weg schmäler
(untere rechte Bildhälfte) und er führt um den Niederen Burgstall (rechte
Bildhälfte) herum

Nach einer weiteren Steilstufe
stehe ich am Sattel zwischen Niederen Burgstall (im Bild) und dem Hohen
Burgstall

Die 5 Minuten zum Gipfelkreuz
nehme ich gerne mit und bestaune das gut designte Gipfelkreuz (2436m)

Blick hinunter zur
Bergstation Kreuzjoch (ganz klein hinten) und zur Sennjochhütte (Bildmitte)

Kurze Rast ist angesagt
und da sehe ich auch den Anstiegsweg zum Hohen Burgstall

Blick in den Stubaier
Hauptkamm - ganz hinten wird das Zuckerhüttl sein, aber der Gletscherschwund ist
erschreckend!

Hier bin ich an der Stelle,
wo ich mich entscheiden kann den Hohen Burgstall rechts hinauf im Geröllfeld
oder links herum den Hang entlang zu gehen. Der rechte Weg (direkter Anstieg)
ist spektaklärer und schwieriger, doch auch dieser ist rotgepunktet??!!
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Nach einem steilen Geröllanstieg steht man an dieser Stelle (linkes Bild). Der Einstieg über den Fels ist mit Steighilfen gut gesichert und es gibt auch genügend Griffe und Tritte. Das rechte Bild zeigt die gesamte Passage von oben

Nach dem Einstieg geht's dann
solider weiter, nur diese Stelle (bei der Markierung) war wieder etwas heikler
(für mich), da wich ich zuerst nach links aus und kam dann etwa 5 Meter weiter
oben wieder zur Seilsicherung zurück

Nach etwa 40 Höhenmeter ist
es dann vorbei und ich stehe an der Einsattelung zum entspannteren Gipfelanstieg

Geschafft! Am Gipfel es Hohen
Burgstall (2611m) - einer der seven summits im Stubai

Hier der Blick in die
westlichen Stubaier zu Schrankogel und Ruderhofspitze mit ihren ausgeaperten
Gletschern

Herrlich der Blick in den
Kamm der Kalkkögel

In der linken Bildhäfte
der dunkle Habicht mit einer leichten Wolkenhaube am Gipfel

Die Gipfelrast dauert
nicht allzu lange angesichts der Bergwanderer und des geringen Platzes und so
geht es am "leichteren Normalweg" hinunter


Es gibt aber auch hier Seilversicherungen, aber die sind alle ziemlich harmlos

Jetzt sind alle
Schwierigkeiten passe´ und ich bummle wieder zurück zum Burgstalljoch

Da war ich vor etwa einer
Stunde am Niederen Burgstall rechts davon die markante Serles

Vom Burgstalljoch wieder
steiler Abstieg...

... mit wunderbaren
Motiven im ebenen Teilstück

Und bald darauf ist die
Bergstation der Kreujochbahn wieder in Sicht
Fazit: Das war sicher die spektakulärste Tour in diesem Jahr. Sie hat alles geboten, auch wenn sie nicht allzu lange war - einfach traumhaft schön!