Gehzeiten: 1:40 Stunden Weglänge: 3,5km Höhenmeter:330m
Während meines Kurzurlaubs in Seefeld in Tirol hatte ich einen halben Tag Zeit eine Bergtour zu machen. Die Wahl fiel auf die schnell erreichbare Seefelder Spitze. Man kann den Aufstieg mit der Rosshüttenbahn und der anschließenden Gondel bis zum Seefleder Joch entscheidend abkürzen und so hat mein ein schnelles Gipfelerlebnis vom Feinsten. Allerdings ist dann der Weiterweg zur Reitherscharte nicht ganz einfach, aber für jeden halbwegs geübten Bergwanderer eigentlich kein Problem.


Ausgangspunkt ist die
Bergstation der Seefelder Jochbahn mit einem wunderbaren Blick ins Karwendel
und...

... in die andere Richtung
zur Hohen Munde, sowie zum Zugspitzplateau

So geht's weiter zu meinem
Tagesziel der Seefelder Spitze überall gut abgesichert, wenn auch manchmal ein
paar schmälere Stellen zu bewältigen sind
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Grandioses Panorama hier
oben! Der Blick geht über das Leutaschtal zum Wettersteingebirge mit dem
Zugspitzplateau links außen

Und dieser Traumblick zur
Reitherspitze, die ich vor einigen Jahren im Rahmen einer
Überschreitung
bezwungen habe

Interessant für mich ist
dieser Blick in die Freyungen Türme, wo ein Klettersteig darüberführt. Rechts
der grüne Sattel ist der Ursprungsattel über den ich bei meiner Überschreitung
der Reither Spitze gekommen bin

Nach einer Trinkpause geht
es wieder weiter. Die Wegtrasse sieht man hier als dünnen Strich durch das große
Schuttfeld

Rückblick zum Gipfel der
Seefelder Spitze

Hier eine etwas heiklere
Stelle im Abstieg, sandig rutschig.. überhaupt sind auf dieser Passage einige
schmale rutschige Stellen zu bewältigen

Ich befinde mich hier auf
dem Schuttfeld unterhalb der Reitherscharte in der Bildmitte oben

Auf der Reitherscharte -
hier sieht man sehr schön den gesamten Wegverlauf von der Seefelder Spitze
herauf zur Scharte

Nach einer längeren Pause
begebe ich mich auf den Weg zum Härmelekopf - sozusgaen als Bonusgipfel. Man
könnte hier auch den Weg links unten herum zur Härmelekopf Seilbahn wählen

Recht kurz und schmerzlos
ist bald der Gipfel erreicht, den ein kleines Holzkreuz ziert (2224m)

Ich halte mich nicht lang
auf und mache mich an den Abstieg. Dieser ist sehr unangenehm zu gehen, sehr
fein sandig/schottrig eine richtige Rutschpartie - das mag ich überhaupt nicht.
Aber die Bergstation der Seilbahn ist auch schon in Sicht
Fazit: Sehr aussichtsreiche, wunderbare - wenn auch sehr kurze - Tour im Karwendel mit der einen oder anderen heikleren Stelle. Nur der Abstieg von Härmelekopf ist nicht zu empfehlen.